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wtorek, 18 grudnia 2012

Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgedicht

Die heilige Nacht
 
Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! -
 
Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
 
Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
 
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: "Fürcht't euch nicht!"
 
"Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut."
 
Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
 
zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. -
 
Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König' mit ihrem Stern.
 
Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
 
Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: "Gott in der Höh sei Ehr!"
 
(Eduard Mörike 1804-1875)

Deutsches Weihnachtsessen: Würstchen mit Kartoffelsalat

Deutsches Weihnachtsessen: Würstchen mit Kartoffelsalat

Obwohl es ein eher einfaches Gericht ist, sind Würstchen mit Kartoffelsalat in Deutschland ein sehr beliebtes Weihnachtsessen: Kinder mögen es meist gern und es ist, auch in großen Mengen, schnell und leicht zuzubereiten – so bleibt umso mehr Zeit für Bescherung, Spaziergang oder Weihnachtsmesse.
 
Zutaten
(für 4 Personen)
 
5 große, fest kochende Pellkartoffeln
6 Gewürzgurken
1 rote Zwiebel
2 EL Olivenöl
3 EL Aceto Balsamico bianco
2 EL Dill, gehackt
2 EL Schnittlauch, gehackt
1 EL Petersilie, gehackt
150 ml Wasser
Salz und Pfeffer
1 EL Mayonnaise
6-8 Wiener Würstchen oder Bockwürstchen

Zubereitung des Weihnachtsessens

 
Die Kartoffeln mit Schale kochen und etwas abkühlen lassen. Anschließend schälen, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Beides zu den Kartoffeln in die Schüssel geben. Die Mayonnaise vorsichtig unterrühren.
 
Aus Wasser, Olivenöl, Aceto Balsamico, Salz und Pfeffer eine Marinade anrühren. Wenn die Marinade zu sauer ist, kann man nach Belieben noch bis zu 1 TL Zucker unterrühren. Die Marinade dann über die Kartoffeln gießen. Nun Dill, Petersilie und Schnittlauch fein hacken, darüber streuen und gut verrühren. Bis zum Verzehr mindestens 20 Minuten oder auch über Nacht ziehen lassen.
 
Die Würstchen in einem großen Topf, in dem sie lose schwimmen können, in heißem Wasser erhitzen. Das Wasser darf nicht kochen, da die Würstchen sonst aufplatzen!

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Welche typisch deutschen Gerichte kennen Sie noch?

Deutsches Weihnachtsessen: Weihnachtsgans mit Maronenfüllung, Knödeln und Rotkohl

Deutsches Weihnachtsessen: Weihnachtsgans mit Maronenfüllung, Knödeln und Rotkohl

Ein traditionelles deutsches Weihnachtsessen ist eine gefüllte Gans mit Knödeln und Rotkohl. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Weihnachtsgans zu füllen; bei dem hier vorgestellten Gericht besteht die Füllung aus Äpfeln und Maronen. Für dieses Festessen braucht man allerdings einige Zeit: Die Zubereitung dauert etwa 4 ½ Stunden. Wer keine Knödel aus einer fertigen Masse servieren, sondern sie selbst machen möchte, braucht noch etwas länger.
 
Zutaten
(für 6-8 Personen)
 
1 küchenfertige Gans mit Innereien (ca. 4,5 kg)
Salz
Pfeffer
2 Dosen (à 425 ml) Maronen
4 rote, säuerliche Äpfel
1 Bund Majoran
100 g Rosinen
4 EL Zitronensaft
1,6 kg Rotkohl
2 Zwiebeln
2 EL Butterschmalz
1 Lorbeerblatt
3-4 Gewürznelken
375 ml klarer Apfelsaft
3-4 EL trockener Sherry
1 Packung Kartoffelklöße halb + halb (für 12 Klöße)
1 Glas (400 ml) Gänsefond
4-5 EL dunkler Soßenbinder
Holzspieße und Küchengarn

Zubereitung des Weihnachtsessens

 
Die Innereien, Hals und Fett aus der Gans entfernen. Die Gans dann von innen und außen gründlich waschen. Die Bauchhöhle mit Salz und Pfeffer ausstreuen, die Fettdrüse herausschneiden. Die Maronen abtropfen lassen. Die Äpfel waschen, trockenreiben, vierteln, die Kerngehäuse entfernen und Viertel in Spalten schneiden. Den Majoran waschen, trocken tupfen und die Blättchen von den Stielen zupfen, bis auf einige, die man später zum Garnieren verwendet. Die Rosinen waschen und abtropfen lassen. Majoran, Äpfel, Maronen und Rosinen mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Gans damit füllen. Hals- und Bauchöffnung mit Holzspießen zustecken und mit Küchengarn zusammenbinden.
 
Die Gans von außen mit Salz einreiben. Keulen und Flügel mit Küchengarn zusammenbinden. Mit der Brustseite auf ein Rost setzen. 1/8 Liter Wasser in die Fettpfanne des Backofens gießen und unter die Gans schieben. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 3 ½ bis 4 Stunden knusprig braten. Nach 1 ½ bis 2 Stunden die Gans wenden und 1/4 Liter Wasser in die Fettpfanne gießen. Die Gans fertig braten und währenddessen mehrmals mit Bratenfond begießen. Ca. 15 Minuten vor Ende der Bratzeit den Backofen hochschalten (E-Herd: 225 °C/ Umluft: 200 °C/ Gas: Stufe 4).
 
Den Rotkohl putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Rotkohl darin andünsten. Lorbeer und Nelken zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Apfelsaft dazugießen, aufkochen lassen und zugedeckt ca. 50 Minuten garen. 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Sherry hinzufügen. Den fertigen Rotkohl mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Das Knödelpulver in 750 ml kaltes Wasser einrühren und 10 Minuten quellen lassen. 12 Knödel aus der Masse formen und in heißem, nicht kochendem Wasser ca. 20 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die fertige Gans vom Gitter heben und warm stellen.
 
Für die Soße den Bratfond durch ein Sieb in einen Topf gießen. Den Bratensatz aus der Fettpfanne mit dem Gänsefond lösen und dazugießen. Die Soße aufkochen, den Soßenbinder unter Rühren einrieseln lassen, nochmals kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Die Gans mit Rotkohl, Knödeln, Füllung und Soße servieren. Mit Majoran, Apfelscheiben und Lorbeer garnieren.

Optional: selbstgemachte Semmelknödel zum Weihnachtsessen

 
Zutaten
(für 6-8 Personen)
 
20 Brötchen vom Vortag
3-4 Zwiebeln
3-4 Knoblauchzehen
3-4 Bund Petersilie, gehackt
35 g Butter
900 ml lauwarme Milch
10 Eier
Salz
Pfeffer
3-4 EL Mehl
Semmelbrösel

Zubereitung der Semmelknödel

 
Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, würfeln und in der heißen Butter anbraten. Gehackte Petersilie unterrühren und zum Abkühlen zur Seite stellen. Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in einer großen Schüssel mit der lauwarmen Milch übergießen. Die Eier, das Salz und den Pfeffer unterrühren. Die Zwiebel-Petersilien-Mischung unterrühren und zum Schluss mit dem Mehl binden. Wenn die Masse zu matschig ist, kann man sie mit Semmelbröseln festigen.
 
Mit feuchten Händen mittelgroße Knödel formen und in heißem Salzwasser ca. 15 Minuten ziehen lassen (nicht kochen). Die Knödel sind gar, wenn sie nach oben steigen.

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Haben Sie schon einmal das Weihnachtsfest – inklusive Weihnachtsessen – in Deutschland verbracht?

Weihnachtsgeschenke in Deutschland – Traditionen und neue Trends

Weihnachtsgeschenke in Deutschland – Traditionen und neue Trends

Das typisch deutsche Weihnachten kann man sich ohne Weihnachtsgeschenke kaum vorstellen. Am frühen Abend des 24. Dezember werden im Familienkreis Geschenke ausgetauscht und viele deutsche Kinder glauben bis ins Grundschulalter, dass das Christkind oder der Weihnachtsmann die Geschenke höchstpersönlich bringen. In den letzten Jahren jedoch denken viele deutsche Familien darüber nach, ob man diese beliebte Tradition nicht einmal überdenken und vielleicht die Geschenke zu Weihnachten neu gestalten sollte.
 
Für viele der wichtigste Teil des deutschen Weihnachtsfests ist die sogenannte Bescherung. Am 24. Dezember, auch Heiligabend genannt, werden in deutschen Wohnzimmern Weihnachtsgeschenke ausgetauscht. Das ist in der Regel eine recht feierliche Angelegenheit: Man zieht sich fein an, die Kerzen am Weihnachtsbaum werden angezündet und in vielen Familien werden Weihnachtslieder gesungen. Erst dann gibt es die Weihnachtsgeschenke, die oft schon unter dem Weihnachtsbaum warten. Das ist vor allem für die Kinder spannend. Sie hoffen, dass das Christkind oder der Weihnachtsmann rechtzeitig ihre Wunschlisten bekommen und die richtigen Geschenke zu Weihnachten mitgebracht haben.

Weihnachtsgeschenke ohne Grenzen

 
Für die Erwachsenen ist es natürlich ein schönes Gefühl, die Wünsche ihrer Kinder und anderer Familienmitglieder erfüllen zu können und sich mit ihnen zu freuen. Die Wunschlisten werden in den letzten Jahren jedoch immer länger, die einzelnen Wünsche immer kostspieliger und der Druck auf die Familienfinanzen immer größer. Die Geschenke türmen sich unter dem Baum und die Beschenkten können sich kaum über die einzelnen Weihnachtsgeschenke freuen, weil sie schon wieder das nächste auspacken müssen.
 
Es wird eine Menge überflüssiger Dinge gekauft und bald schon wieder weggeworfen. Menschen, die über wenig Geld verfügen, geben oft viel mehr für Geschenke zu Weihnachten aus, als sie sich eigentlich leisten können, nur damit ihre Kinder vor ihren Freunden beim Vergleich der Geschenke nicht schlechter dastehen. Der Einzelhandel lockt vor Weihnachten mit scheinbar günstigen Kredit- und Ratenzahlungsangeboten. Dadurch ist die Versuchung groß, mehr auszugeben, als man sollte.

Neue Tendenzen bei Weihnachtsgeschenken

 
In vielen deutschen Familien wird deshalb darüber nachgedacht, ob man diesen übermäßigen Weihnachtskonsum überhaupt mitmachen sollte. Es gibt Familien, in denen zumindest die Erwachsenen vereinbaren, sich gegenseitig nichts zu schenken, auch wenn die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke bekommen sollen. Oder man verabredet, dass man nur Selbstgemachtes verschenkt: zum Beispiel einen selbstgestrickten Schal oder selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Eine sehr schöne Idee ist auch das sogenannte Wichteln: Jedes Familienmitglied zieht wie bei einer Verlosung den Namen eines anderen aus dem Hut und jeder kann sich dann mit Muße damit beschäftigen, was er dieser einen Person schenken möchte.

Spenden statt Weihnachtsgeschenke

 
Eine weitere Möglichkeit, dem konsumorientierten Schenken etwas entgegenzusetzen, sind Spenden für einen guten Zweck. Viele Menschen in Deutschland spenden bereits das Geld, das für Weihnachtsgeschenke vorgesehen war. Daher gibt es zu Weihnachten unzählige Spendenaufrufe von großen und kleinen Hilfsorganisationen. Man sollte sich aber über die Spendeninstitution genau informieren, bevor man das Geld überweist. Eine gute Orientierung bietet hier das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DIZ). Hier sind alle seriösen Hilfsorganisationen aufgeführt.

Sie haben die falschen Geschenke zu Weihnachten bekommen?

 
Wenn nach allen gründlichen Überlegungen und genauem Planen doch einmal etwas unter den Weihnachtsgeschenken sein sollte, mit dem man überhaupt nichts anfangen kann, kann man es umtauschen. Das kann man entweder im Geschäft erledigen, in dem das Geschenk gekauft wurde, oder auf einer der zahlreichen Umtauschbörsen im Internet. Hier findet sich sicher jemand, der das ungeliebte Weihnachtsgeschenk haben möchte und vielleicht im Gegenzug etwas hat, was einem selber gut gefällt. Und das wäre doch dann eine weitere „Schöne Bescherung“.


Deutsches Weihnachtsessen: Karpfen blau

Deutsches Weihnachtsessen: Karpfen blau

Dieses in der Zubereitung etwas anspruchsvollere Weihnachtsessen ist ebenfalls ein Klassiker, den man an Weihnachten auf vielen deutschen Tischen findet. Der Name „Karpfen blau“ kommt daher, dass der Fisch bläulich schimmert, wenn man ihn mit dem heißen Essig übergießt.   
 
Zutaten
(für 4 Personen)
 
2 Stangen Lauch
3 Karotten
1 Sellerieknolle
4 Stängel glatte Petersilie
4 Stängel Thymian
4 Lorbeerblätter
20 Pfefferkörner
Salz
250 Milliliter Weißweinessig
2 ganze Spiegelkarpfen (etwa 2 kg)
140 g frischer Meerrettich
350 ml Sahne
150 g Butter
1 kg festkochende Kartoffeln

Zubereitung des Weihnachtsessens

 
Für den Kochsud den Lauch, die Karotten und den Sellerie putzen, abspülen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Thymian abspülen. Suppengrün, Petersilie, Thymian, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Salz und 3 Liter Wasser in einem breiten Topf aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Minuten gerade eben kochen lassen.
 
Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste gründlich säubern, mit einem Messer oder Kartoffelschäler schälen und unter fließendem Wasser abspülen. Ggf. Erdreste entfernen und dunkle Stellen herausschneiden. Die Kartoffeln je nach Größe halbieren oder vierteln. Dann in einen Topf geben, mit kaltem Wasser auffüllen, bis die Kartoffeln knapp bedeckt sind, Salz darüber streuen, aufkochen und zugedeckt 15 bis 20 Minuten in kochendem Wasser garen.
 
Den Essig aufkochen. Die Karpfen vorsichtig abspülen und dabei aufpassen, dass die klare Schleimschicht auf der Haut nicht beschädigt wird. Den heißen Essig über den Fisch gießen, dann färbt sich die Schleimschicht blau. Die Karpfen vorsichtig in den Sud legen und bei kleiner Hitze 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.
 
Für den Sahne-Meerrettich den Meerrettich schälen und auf einer Küchenreibe fein reiben. Die Sahne steif schlagen und den geriebenen Meerrettich unterrühren. Bis zum Servieren kalt stellen.
 
Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht braun werden lassen. Die Karpfen mit einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem Sud heben und auf einer Platte, die man vorher mit einer Stoffserviette ausgelegt hat, anrichten. Mit dem Sahne-Meerrettich und heißer Butter servieren.

poniedziałek, 17 grudnia 2012

Weihnachtslieder

Weihnachtslieder

Eine kleine musikalische Einstimmung auf Weihnachten
 
klicken Sie auf die Bilder um die Lieder anzuhören!
 

 

 

 
Was sind Ihre Liebsten Weihnachtslieder?

niedziela, 16 grudnia 2012

So viel Theater!

So viel Theater!

Sprachniveau A2

Die Menschen gehen gerne ins Theater - rund 32 Millionen Menschen haben 2010/2011 die Theater und Orchester besucht. Der Deutsche Bühnenverein veröffentlichte im August 2012 die Zahlen und ist optimistisch. So stiegen wieder die Besucherzahlen der Theater und Orchester in Deutschland. Im Gegensatz zum Vorjahr waren es in der Spielzeit 2010/2011 fast 500.000 mehr.
 
Theater kostet aber auch Geld, und die Einnahmen über die Eintrittskarten reichen nicht aus. Jeder Steuerzahler bezahlt auch mit seinen Steuern kräftig für die Theater mit: in manchen Städten sind es 100 Euro, woanders sogar 140 Euro, die der Staat an Subvention pro Eintrittskarte dazuzahlt. Ein Drittel der gesamten Kulturausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden gehen an Theater und Musik. Das führt zu heftigen Diskussionen in Deutschland. Denn wenn man keine Subventionen mehr zahlt, können sich viele Menschen einen Theater- oder Konzertbesuch gar nicht mehr leisten. Alle Menschen sollen in einem wohlhabenden Land wie Deutschland an Kultur und Bildung teilhaben - das sagen die Politiker.
 
Frage A2: Wie viele Menschen gehen jedes Jahr ins Theater und Orchester?

Sprachniveau B2

Die Menschen gehen gerne ins Theater - rund 32 Millionen Menschen haben 2010/2011 die Theater und Orchester besucht. Der Deutsche Bühnenverein veröffentlichte im August 2012 die Zahlen und ist optimistisch. So stiegen wieder die Besucherzahlen der Theater und Orchester in Deutschland; im Gegensatz zum Vorjahr waren es in der Spielzeit 2010/2011 fast 500.000 mehr.
 
Theater kostet aber auch Geld, und die Einnahmen über die Eintrittskarten reichen nicht aus. Jeder Steuerzahler bezahlt auch mit seinen Steuern kräftig für die Theater mit: in manchen Städten sind es 100 Euro, woanders sogar 140 Euro, die der Staat an Subvention pro Eintrittskarte dazuzahlt. Ein Drittel der gesamten Kulturausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden entfallen auf Theater und Musik. Das führt zu heftigen Diskussionen in Deutschland. Denn wenn man keine Subventionen mehr zahlt, können sich viele Menschen einen Theater- oder Konzertbesuch gar nicht mehr leisten. Alle Menschen sollen in einem wohlhabenden Land wie Deutschland an Kultur und Bildung teilhaben - das sagen die Politiker.
 
Zu viel Theater?
 
Und die Gegner? Stephan Opitz etwa, Professor für Kulturmanagement an der Uni Kiel und einer der Autoren des Buches "Der Kulturinfarkt" meint, es drohe durch zu viel Subventionen ein "Kulturinfarkt". Zu viel Altes wird gefördert, überall findet man gleiche Aufführungen. Eine der Forderungen im Buch ist, die Hälfte der Theater und Museen zu schließen und das gesparte Geld den übrig gebliebenen Einrichtungen zu geben.
 
Fragen B2: Was sind Subventionen? Warum fördert man das Theater?