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sobota, 23 sierpnia 2014

Jobs mit Zukunft – Neue Berufe im Zeitalter der Digitalisierung

Jobs mit Zukunft – Neue Berufe im Zeitalter der Digitalisierung

Was macht eigentlich ein Wissensmanager? Wie kann ich mich als Bürokauffrau weiterbilden, um in der digitalen Arbeitswelt bessere Karrierechancen zu haben? Das berufliche Know-how in Zeiten der Digitalisierung stellt neue Anforderungen an Angestellte und Selbstständige. Neue Berufe und berufliche Qualifikationen lassen aber auch Spielraum für die eigene Gestaltung.
 
„Was machen Sie beruflich?“ – Auf die simple Frage an den Gesprächspartner, den wir soeben bei einem Workshop, einer Messe oder auf einer Party kennengelernt haben, erhalten wir immer öfter eine überraschende Antwort. Unser Gegenüber ist zum Beispiel ein Social–Media-Manager oder eine Medientechnologin. Für Gesprächsstoff ist damit vorerst gesorgt, denn hinter solchen Berufsbezeichnungen stecken neuartige Inhalte und Tätigkeiten. Berufsstarter, Quereinsteiger und Profis, die sich beruflich verändern wollen, erwarten von den neuen Berufen aber vor allem eines: vielversprechende Karrieremöglichkeiten.

Neue Arbeitsbedingungen – neue Berufe

 
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Arbeitswelt stark verändert; sie ist zunehmend digitalisiert und globalisiert, und von Arbeitnehmern wie Unternehmen fordert sie Mobilität und Flexibilität. Nicht nur im Bereich der IT und der kreativen Berufe wie Grafikdesign oder Mediengestaltung ändern sich die Arbeitsbedingungen. Auch traditionelle Berufsfelder wandeln sich. So ist in Deutschland aus dem klassischen Ausbildungsberuf des „Zweiradmechanikers“ der des „Zweiradmechantronikers“ geworden. Das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) das für innovative und praxisorientierte Lösungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung federführend ist, hat hier eine Neuausrichtung vorgenommen. Mit der neuen Berufsbezeichnung und der Erweiterung der Ausbildungsinhalte reagierte das BIBB gemeinsam mit seinen Partnern aus der betrieblichen Praxis auf die technologische Entwicklung in der modernen Zweiradtechnik.

Gut ausgebildet für die Jobs mit Zukunft

 
In Sachen Zweirad hat sich also viel getan: komplexe Mechatronik- und IT-Systeme sowie Leichtbauweisen aus Karbon sind nur einige der neuen Entwicklungen beim Fahrrad oder Motorrad. Hersteller, Werkstätten und Händler, die mit dieser Fahrzeugtechnik arbeiten (beispielsweise für E-Bikes), brauchen entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Laut BIBB ist der Zweiradmechantroniker daher ein Beruf mit Zukunft: die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sei allein 2013 um 10 Prozent gestiegen.
 
Ganz im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung hatte das BIBB bereits 2011 für fünf neue Berufe im Medienbereich Ausbildungsordnungen mit zeitgemäßen Inhalten erarbeitet. Auch hier wurde auf traditionelle Berufe aufgebaut. So wurde zum Beispiel aus dem „Drucker“ der „Medientechnologe Druck“, und für den „Buchbinder“ gibt es die Berufsprofile „Einzel- und Sonderfertigung“ sowie „Maschinelle Fertigung“.

Die digitalisierte Arbeitswelt erfordert eine Neuausrichtung der Berufe

 
Auch Fortbildungen können die beruflichen Aufstiegsperspektiven sicherstellen. So gibt es für Bürokaufleute beispielsweise die 2012 bundesweit geregelte Qualifikation für Geprüfte Fachkaufleute für Büro- und Projektorganisation.
 
Uta Sommer hat als Geschäftsführerin von GoHiring, einem HR-Software-Unternehmen in Berlin, viel Erfahrung mit den Anforderungen an das Personal in Unternehmen. Ähnlich wie bei den genannten Ausbildungsberufen beobachtet sie, dass klassische Berufsfelder nicht völlig aufgeweicht oder ersetzt werden. „In den meisten Fällen werden alte Rollen nur mit neuer Technik ausgeführt. Neue Berufsfelder entstehen dort, wo der Fokus rein aufs Digitale gelegt wird und/oder Technik tatsächlich neue Anforderungen setzt, beispielsweise Online–Marketing-Spezialisten oder Data-Analysten.“

Neue Berufe verbinden traditionelles Know-how mit digitaler Expertise

 
Es gehe weniger darum, neue Digital-Abteilungen oder Fachteams zu schaffen, sondern um die allgemeine Sensibilisierung innerhalb eines Unternehmens, meint auch Cassandra Krause. Als „Social Media Monitoring Account Managerin“ bei Digimind, einem weltweit tätigen Unternehmen für „Competitive Intelligence und Social Media Monitoring“, weiß sie, wovon sie spricht. „Meiner Meinung nach ist der Zweck nicht, mit der Technologie Schritt zu halten, sondern die Vorteile der Digitalisierung sinnvoll und gezielt umzusetzen, um interne Prozesse zu verbessern und die Arbeit im Unternehmen zu erleichtern. Der Fokus liegt dabei auf einer gut durchdachten Kombination aus Know-how im traditionellen Bereich und Expertise im digitalen Bereich.“
 
Auf die „digitale Expertise“ setzen auch viele der neuen Studiengänge an deutschen Hochschulen. Angefangen vom Wissensmanagement-Studium über das Fach IT-Sicherheit bis hin zu interdisziplinären Ingenieursstudiengängen – ein breitgefächertes Angebot der Informatik rüstet Studierende an der Uni für die Jobs mit Zukunft aus. Und vielleicht sehen Sie demnächst im Kino die Arbeit einer Absolventin im Fach „3D-Mind and Media“...

Sind neue Berufe Jobs mit Zukunft?

 
Neue Berufe im Zeitalter der Digitalisierung haben nicht nur etwas mit Social-Media-Aktivitäten zu tun. Neue berufliche Anforderungen stellen sich in vielen Bereichen der modernen Arbeitswelt. Sie bieten aber auch die Chance, diese aktiv mitzugestalten.
 
Inwiefern ändern sich Ihr berufliches Umfeld und Ihr berufliches Profil am Arbeitsplatz? Oder vielleicht hat es sich bereits verändert? Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie gemacht? Und was lässt sich tun, um den Wandel selbst mitzugestalten? Diskutieren Sie mit in der Community-Gruppe „Spotlight on Jobs and Careers“!
 
Autorin: Sabine Müller

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