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niedziela, 4 listopada 2012

Mode

Neuer Modegag: Fahrradhelme als Mützen getarnt Der Fahrradhelm dient dem Schutz des Radfahrers. Er ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, dennoch sollte er nach Ansicht von Experten zwingend getragen werden. Nun ist der Radhelm allerdings nicht unbedingt die schickste Erfindung, die man sich vorstellen kann. Sie sind grell und unförmig, sind mit Motiven bedruckt oder leuchten schon von weitem in Neonfarben. Für Kinder sicherlich lustig, für Erwachsene nur bedingt schön - die Ästhetik bleibt hier eindeutig auf der Strecke. Nun gibt es daher eine neue Idee: Der Helm wird als Mütze getarnt! Dazu werden die speziellen Helme mit Hüten oder Mützen überzogen und so kommen Schlapphut und Schirmmütze dabei heraus. Die Mode rettet hier also den Radfahrer und bringt Sicherheit und Ästhetik zusammen. In vielen Fahrradfachgeschäften sind die Helme schon zu bekommen, bei denen auf den ersten Blick niemand erkennt, ob es sich um Helm oder Hut handelt. Der Helm kann sogar an das jeweilige Outfit angepasst werden, in dem einfach ein anderer Überzug genutzt wird. Viele Unternehmen haben inzwischen die Idee des Hut-Helms aufgegriffen und bringen verschiedene Modelle heraus. Es gibt sogar einen Helm im Stile eines Basecaps. Viele Radfahrer, die sich aus Gründen der Optik bisher gegen einen Helm entschieden haben, werden sich nun wohl doch einen Fahrradhelm kaufen und der Sicherheit Genüge tun. Experten sind sich allerding in punkto Sicherheit noch nicht so ganz im Klaren, ob die neue Mode wirklich empfehlenswert sei. Sie sehen die Fahrradhelme eher als modisches Accessoire, an dem sicherheitstechnisch noch gearbeitet werden muss. Für Einsteiger sind sie aber sicherlich gut geeignet, denn wenig ist immerhin besser als gar nichts. Die Modelle sind also immer noch die bessere Alternative gegenüber der Variante, gar keinen Helm zu tragen. Der Überzug ist hier wohl Schuld daran, dass die Sicherheit etwas zu kurz kommt, denn der Helm an sich ist schon sicher. An den Hüten und Mützen über dem Helm gibt es weder Licht noch Reflektoren, die Sichtbarkeit in der Dunkelheit ist daher enorm eingeschränkt. Auch Lüftungsschlitze sind nicht vorhanden und die Riemen, die der Befestigung des Helms am Kopf dienen, müssen noch stark verbessert werden. Außerdem besteht der Radhelm aus einer festen Schale aus Styropor. Das heißt, er kann nicht so perfekt an den jeweiligen Kopf angepasst werden, wie das bei einem anderen, normalen Fahrradhelm der Fall ist. Fazit: Wer lediglich als Genussradler oder nur gelegentlich unterwegs ist, ist mit einem solchen Helm durchaus gut beraten. Doch wer sportliche Ambitionen hat, für einen Wettkampf trainiert oder sich durch unwegsames Gelände schlägt, sollte besser auf einen richtigen Helm ausweichen. Dieser sieht vielleicht weniger schick aus, ist aber dafür sicher.