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sobota, 11 maja 2013

Patricia Cabero Tapia, La Paz, Bolivien

Patricia Cabero Tapia, La Paz, Bolivien


Name: Patricia Cabero Tapia
Lebt in:  Bolivien
Deutschlandaufenthalt:
2003-2006 mit einem DAAD-Stipendium
Bildungseinrichtungen: 
FH Brandenburg und TU Cottbus
Beruf:
Projektmanagerin einer Softwarefirma
 
In Deutschland habe ich den Master-Studiengang Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) abgeschlossen, welcher in Kooperation mit der Fachhochschule Brandenburg und der Technischen Universität Cottbus angeboten wird. Der Aufenthalt in Deutschland war eine extrem positive Erfahrung in meinem Leben. Meine Sicht auf Dinge hat sich verändert und gleichzeitig haben sich neue Perspektiven aufgetan.
 

„Die deutsche Exaktheit war manchmal schwierig für mich“

 
Der Lebensrhythmus in Deutschland ist anders im Vergleich zu meinem Heimatland. Nach meiner Rückkehr war das am Anfang schwierig für mich. Ich nahm meine mir bekannte Welt mit ganz anderen Augen wahr. Alles wirkte so langsam, aber niemand konnte meine Eindrücke wirklich nachvollziehen. In Deutschland war die deutsche Exaktheit manchmal schwierig für mich. Gleichzeitig mag ich das „deutsche Wort“. Wenn Deutsche sagen: „Ja, das mache ich“, dann kann man sich zu hundert Prozent sicher sein, dass das gemacht wird. In Bolivien wiederum fehlt vielleicht diese Verbindlichkeit, alles läuft ein bisschen chaotischer ab, trotzdem funktioniert es. Ganz abgesehen davon liebe ich das deutsche Brot und die Schokolade.
 

Zurück in La Paz

 
Neben meiner Arbeit als Projektmanagerin bei der US-amerikanischen Software-Firma TierConnect Inc, deren Technikzweig in La Paz untergebracht ist, habe ich 2010 die iFARO Stiftung mitgegründet. Die Arbeit unserer Stiftung hat zum Ziel, eine innovative Umgebung für Informations- und Kommunikationstechnologien in Bolivien aufzubauen. Um meine Erfahrungen hier auch an Studenten weitergeben zu können, leite ich seit 2012 einen Kurs mit dem Namen „Technologie und Innovation“ an der San Pablo Universität in La Paz.