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niedziela, 15 września 2013

Deutsch als Fremdsprache mit besten Aussichten

Deutsch als Fremdsprache mit besten Aussichten – Förderprogramme des DAAD helfen bei der Karriere

Es ist noch gar nicht so lange her, da war die Nachfrage nach Deutschkursen noch rückläufig. Doch wegen der Euro-Krise strömen jetzt Menschen aus dem Süden Europas  in die Sprachkurse, um Deutsch zu lernen. Nun mangelt es an Deutschlehrern, deshalb werden die Aussichten für Studierende und Absolventen der Studiengänge Germanistik und Deutsch als Fremdsprache immer besser. Der DAAD unterstützt mit einer Reihe von Förderprogrammen.
 
Dem Mangel an Deutschlehrern können fertige Germanisten oder auch Studierende durch Aufbaustudiengänge begegnen – gute Aussichten also für alle, die sich als Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch als Fremdsprache engagieren wollen.
 
Doch zunächst ein Blick auf die Entwicklung: Weltweit wird in mehr als 150 Goethe-Instituten Deutsch unterrichtet und die internationale kulturelle Zusammenarbeit gepflegt. Diese können sich über Rekordzahlen freuen, denn 2011 zählte das Goethe-Institut 235.000 Teilnehmer in seinen Deutschkursen. Das waren 16.400 mehr als 2010. In der „Wirtschaftszeitung Aktiv“ erklärt dazu Christoph Mücher, Pressesprecher des Goethe-Instituts in München:  „Wir geraten langsam an unsere Grenzen – räumlich wie personell. Der Markt an guten Lehrern ist leer gefegt.“

Deutsch als Fremdsprache: Deutsch lernen, um im Beruf weiterzukommen

 
Es sind die besseren Berufsaussichten, die besonders in europäischen Ländern die Arbeitslosen und Jugendlichen zum Deutschlernen motiviert. Die Teilnehmerzahlen an den DaF-Kursen – so heißt in Fachkreisen Deutsch als Fremdsprache – verzeichnen Steigerungsraten von 35 Prozent in Spanien, 20 Prozent in Portugal und 14 Prozent in Italien. Auch in Griechenland sind zehn Prozent mehr Deutschlerner dazugekommen.
 
Und auch die Zielgruppen haben sich geändert. Laut Mücher besuchen inzwischen sehr viele Ingenieure und zahlreiche Mediziner die Kurse. Oder auch Krankenpfleger, die in Deutschland händeringend gesucht werden. In Lissabon gibt es für sie extra ein Seminar und sie lernen gezielt für den Alltag im Krankenhaus. „Die jungen Leute kommen nicht, weil sie Goethe und Schiller im Original lesen möchten, sondern weil sie im Beruf weiterkommen wollen“, sagt Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, gegenüber der Financial Times Deutschland.

Deutschlehrer gesucht! Als DAAD-Lektor Deutsch als Fremdsprache unterrichten

 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert die Deutsche Sprache und die Germanistik im Ausland. Jedes Jahr vermittelt er etwa 500 Lektorinnen und Lektoren im Fach Germanistik/Deutsch als Fremdsprache an Hochschulen in über 110 Ländern. DAAD-Lektoren unterrichten weltweit die deutsche Sprache und Literatur. Dazu gibt es in einzelnen Ländern auch noch Lektorate für andere Fachrichtungen, darunter Jura und Wirtschaftswissenschaften. Die Lektoren fungieren im Ausland als Ansprechpartner für die komplexe Thematik DaF und natürlich für Informationen zu den Förderprogrammen des DAAD.

Vom Lernen zum Lehren – Der Weg eines Algerischen Deutschlehrers


Deutschsprachige Studiengänge in Mittel- und Osteuropa und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

 
In Mittel- und Osteuropa (MOE) und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ist die deutsche Sprache wichtig für Wirtschaft und Wissenschaft. Daher fördert der DAAD an Hochschulen in dieser Region Fachstudiengänge für Deutsch als Fremdsprache. Das Programm heißt entsprechend: „Deutschsprachige Studiengänge (DSG) in MOE/GUS“. Diese werden in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerhochschulen organisiert.
 
Deutsch als Verkehrs- und Wissenschaftssprache soll mit Hilfe dieses Programms in der Region MOE/GUS gefestigt werden. Doch das Programm hat noch ein weiteres Ziel: Die DSG sollen die Partneruniversitäten bei ihrer Reform der Lehrpläne unterstützen. Schließlich ist das Ziel, Absolventen auszubilden, die zusätzlich zu ihrer Fachausbildung auch gute Deutschkenntnisse haben und in der Region MOE/GUS kompetente Ansprechpartner für deutsche Firmen und Organisationen sind.

Germanistische Institutspartnerschaften zur Stärkung der deutschen Sprache und das Vladimir-Admoni-Programm

 
Interessant für Germanisten sind auch die Germanistischen Institutspartnerschaften (GIP), die es seit 1993 gibt. Zu Beginn lag ihr regionaler Schwerpunkt in Mittel- und Osteuropa und den Ländern der GUS. Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika werden inzwischen  auch gefördert. Das GIP-Programm hat – in Verbindung mit anderen Programmen und Initiativen – das ehrgeizige Ziel, die Sprache Deutsch überall auf der Welt zu stärken. Dafür entwickeln die Germanistischen Institutspartnerschaften Lehrinhalte und -formen an den Lehrstühlen für Germanistik und Deutsch als Fremdsprache an den ausländischen Universitäten.
 
Für graduierte Nachwuchswissenschaftler mit einem guten Master- oder vergleichbarem Abschluss bietet das Vladimir-Admoni-Programm ein interessantes Stipendium:  Der DAAD unterstützt sie bei ihrer Promotion und das Programm soll ihnen eine wissenschaftliche Karriere an ihrer Hochschule ermöglichen. Das Sur-Place-Stipendium gilt für maximal drei Jahre, wobei Kurzaufenthalte an der deutschen Partnerhochschule vorgesehen sind.

Deutsch als Fremdsprache schon in der Schule

 
Weltweit gibt es 140 Deutsche Auslandsschulen in 70 Ländern, an denen circa 20.000 deutsche und 58.000 nicht-deutsche Schüler unterrichtet werden.Hier kommt die BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) ins Spiel. Sie hilft den deutschen Hochschulen, Netzwerke zu PASCH-Schulen im Ausland aufzubauen. PASCH steht für „Schulen: Partner der Zukunft". Sofern die Schulabgänger ein Studium in Deutschland planen, sollen sie einen erleichterten Übergang zum Studium bekommen.Schon während der Schulzeit gibt es studienvorbereitende Maßnahmen und Beratung bei der Bewerbung. Besonders während der ersten zwei Semester benötigen und bekommen sie eine intensive Begleitung.
 
Probestudienwochen für fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler sind ein wichtiger Bestandteil von BIDS. Außerdem gibt es „Motivationsstipendien“ für das erste Studienjahr.Schließlich sind Kontaktreisen sowohl von Hochschulangehörigen an die jeweiligen Partnerschulen wie auch in die Gegenrichtung möglich.
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